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20 häufige SEO-Fragen verständlich beantwortet

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Die Google-Algorithmen, die für die Sortierung der Suchergebnisse sorgen, berücksichtigen rund 200 Faktoren, werden niemals offengelegt und ständig optimiert. Was Google gegen Manipulationen hilft, erschwert die Überprüfung des Wahrheitsgehalts vieler Aussagen rund um das Thema Google-Ranking und begünstigt die Desinformation bei diesem für viele Nachfrager von SEO-Services doch recht komplexen Thema (weil es den Interessen der Anbieter von verschiedenen Dienstleitungen rund um Suchmachinenoptimierung dient) sowie die Entstehung von SEO-Mythen.

 

Die beliebtesten SEO-Märchen ... und die Realität 2010

  • Sich Zusatz-Domains zu sichern und auf die Hauptdomain zu verlinken ist sinnvoll ... Nur dann, wenn (themenrelevanter) "unique Content" auf den zusätzlichen Domains steht und die zusätzlichen Domains (themenrelevante) Backlinks haben. Ob das allerdings besser ist, als den zusätzlichen Content auf die Hauptdomain zu stellen, hängt vom Einzelfall ab.
  • Die Domain-Anmeldung bei möglichst vielen Suchmaschinen ist sinnvoll ... Setzen Sie lieber selbst den ersten Backlink von einer gut frequentierten Domain (z. B. Twitter, Facebook, Identica, Technorati, Digg, Seitwert, Seitenreport) oder pingen Sie Ihre Website (z. B. Pingler, Autopinger, Pingomatic).
  • Der (automatisierte) Domain-Eintrag in möglichst viele Webkataloge ist sinnvoll ... Ein abwechslungsreiches Linkprofil mit Links aus möglichst vielen unterschiedlichen Quellen und mit möglichst variierenden (Keyword-) Texten ist sinnvoll - nicht überproportional viele Links aus einem Bereich mit (mehr oder weniger) identischem Linktext in kaum variierenden Eintragstexten.
  • Linktausch führt zu höheren PageRanks und besseren Rankings ... Reziproker Linktausch (A verlinkt auf B und B auf A) bringt jedenfalls so gut wie gar nichts. Auch bei nicht direktem Tausch gibt es für Google zahlreiche Anhaltspunkte, die auf Linktausch hinweisen und zur (fast vollständigen) Entwertung führen können.
  • Bei Linkmiete und Linkkauf ist der PageRank das wichtigste Kriterium ... Das allerwichtigste bzw. stärksten Kriterium ist die Themenrelevanz von verlinkender Website bzw. Webseite. Sehr wichtig ist auch, dass das Umfeld eher redaktionell als werblich ist (Links in Mini-Schrift im Footer sind eher das genaue Gegenteil) und dass der Link - idealerweise - in einen themenrelevanten Text eingebettet ist.
  • Keywords im Domainnamen mit Bindestrich zu trennen ist besser als sie zusammenzuschreiben ... Das kann man so pauschal nicht sagen und in den meisten Fällen werden zusammengeschriebene Keywords im DOMAINnamen so gut erkannt und gewertet (auch was Backlinks mit dem Domainnamen als Linktext angeht) wie getrennte.
  • Subdomains, z. B. für einen zusätzlichen Blog oder Shop, sind besser als Unterordner ... Zumindest zu Beginn sind Subdomains aus reiner Rankingsicht schlechter, weil eine Subdomain - im Gegensatz zu einem neuen Verzeichnis auf der (Haupt-) Domain - mit null Trust startet.
  • Die Dateiendung .html ist ad hoc besser als andere Formate ... Schlicht falsch.
  • Eine XML-Sitemap führt automatisch zu besseren Rankings ... Kann man so nicht sagen.
  • Den Titel und die Meta-Description einer Seite übernimmt Google immer (für die Suchergebnis-Anzeige) ... Google übernimmt die selbst definierten Titel und v. a. Meta-Descriptions zumindest für einige gängige Suchphrasen, während Google sich für andere Suchphrasen (an die man beim Formulieren eher nicht gedacht hat) ggf. passendere Passagen aus dem OnPage-Text zusammengeschnipselt (Snippet).
  • Im Suchergebnis bzw. Snippet fett markierte Wörter beweisen, dass die Meta-Description Ranking-Relevanz hat ... Schlicht falsch, gute Snippets machen die Clickthrough-Rate besser, nicht aber das Ranking.
  • Die Durchklick-Rate vom Suchergebnis auf die Webseite hat Ranking-Relevanz ... Was überdurchschittlich viele Klicks angeht ... wohl kaum, weil zu leicht manipulierbar. Für eine Position (weit) unterdurchschnittliche Klickzahlen können allerdings zu einer Rochade mit Ergebnissen im unmittelbaren Umfeld führen.
  • Gute Inhalte führen automatisch zu guten Rankings ... Gute Inhalte (zumindest auf weniger bekannten bzw. frequentierten Websites) müssen aktiv außerhalb der Website promoted und von außerhalb verlinkt werden, um zu guten Rankings zu führen.
  • Häufige inhaltliche Aktualisierungen führen zu besseren Rankings ... Inhalte Aktualisierungen und Optimierungen führen zu häufigeren Robotbesuchen, mehr Sichtbarkeit und Backlinks, sind isoliert betrachtet aber nicht Ranking-relevant.
  • Der Text insbesondere in den Haupt-Überschriften (H1) führt zu besseren Rankings für die darin enthaltenen Keywords ... Das war einmal, ist offensichtich aber zu leicht manipulierbar. Aktuelle statistische Auswertungen belegen: Keywords in H2-Überschriften sind inwischen wirksamer (was nicht heißen soll: H1 weglassen - aber statt 3 x H1 auf einer Seite besser 1 x H1 und 2 x H2)
  • Der Text der internen Links auf die Homepage führt zu besseren Rankings für die darin enthaltenen Keywords ... Wohl kaum, weil zu leicht manipulierbar.
  • Der Text in Comment Tags und (Link) Title-Attributen führt zu besseren Rankings für die darin verwendeten Keywords ... Wohl kaum, weil zu leicht manipulierbar - auch ohne, dass die meisten menschlichen Besucher davon irritiert wären.
  • Der PageRank bzw. „Linkjuice" sollte auf einige „Hub-Seiten" fokussiert werden, indem alle internen Links zu weniger wichtigen Seiten auf Nofollow gesetzt werden ... Das war vielleicht einmal. Internes Linksculpting mit Links funktioniert, nicht aber mit Links, die erst (für Besucher) gesetzt und dann mit Nofollow (vor Suchmaschinen) wieder "versteckt" werden.

 

(Fast) unsterbliche Märchen-Klassiker ... nur der Vollständigkeit halber

  • PageRank ... Nein, hat nur indirekt mit dem Google-Ranking zu tun und heute weniger Einfluss auf das Google-Ranking als früher. Je höher der (z. B. mit der Google Tool-Bar oder einem von vielen Plugins für den Firefox-Browser) angezeigte PageRank-Wert von 0 bis 10, desto besser.
  • Meta-Keywords ... Werden von modernen Suchmaschinen (allen voran Google) für das Ranking einer Webseite schon sehr lange nicht mehr berücksichtigt.


Weitere SEO-Mythen und -Irrtümer werden in unseren regelmäßigen Pressemitteilungen aufgeklärt.