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SEO-Linkbait mit G-Faktor: Gold gone folgen Gift & Galle

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Linkbait wie aus dem Lehrbuch: Der SEO-Goldgrube-Abgesang von SEO-United im grünen Trikot führt dazu, dass die Gegenseite rot sieht und Gift & Galle spuckt. Ein spektakuläres Linkbait-Lehrstück.

 

Beim Match SMO vs. SEO standen sich aber nicht wirklich Gegner gegenüber, sondern um Gehör und Meinungshoheit ringende "Fangruppen", die sich mit ihrem "Schlachtgesang" gegenseitig angeheizt und die neutralen Zuschauer bestens unterhalten haben. Der auslösende Post und die folgenden Aufschreie in Social Media (Twitter, Facebook) und namhaften SEO-Blogs (siehe unten) eignen sich hervorragend, um rauszuarbeiten, was einen Linkbait mit Potenzial für die SEO-Geschichtsbücher auszeichnet.

 

Um es gleich voraus zu schicken: Es gibt keine Planungssicherheit. Ob "La Olas durchs Stadion rollen" oder nicht, hängt auch von Faktoren ab, die man nicht direkt beeinflussen und kaum vorhersehen kann. Aber es ist durchaus möglich, die optimalen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass ein Blog-Posting mit Blick auf die Erwähnungen, Besucher und Backlinks überdurchschnittlich erfolgreich wird.

 

Zum Vergrößern anklicken, dann ist z. T. auch die Zahl der Reaktionen zu sehen, bei SEO-United > 100 (45 Tweets + 55 Comments), SEOnauten: 50 Tweets/Cs, Mediadonis: 50 Likes/Cs (30.08., 8:30 Uhr)

 

Umfang und Optik sind zweitrangig für den Erfolg eines Linkbaits

Die Länge des Artikels ist nicht ausschlaggebend. Warum? Na ja, besonders viel schreibt Alexander ja nicht gerade. Das soll nicht heißen, dass die Würze zwingend in der Kürze liegt. Aber starke Resonanz kann offensichtlich nicht nur mit "Fleißarbeit" ausgelöst werden. Auch mit einigen PR-starken Links von themenverwandten Domains wurde Alexander's Artikel bereits belohnt. Ob so eine Art von Artikel auch "über den Tag hinaus" häufig verlinkt wird? Man wird abwarten müssen, ob es am Ende mehr Buzzbait als Linkbait war. Aber große Aufmerksamkeit ist schonmal eine gute Voraussetzung für viele Backlinks.

 

Wenn es um die Quantität der Links bzw. die Diversität der verlinkenden Domains (und langfristig mehr Traffic via Ranking-Verbesserung) geht, dann haben eher aufwändig hergestellte optische Leckerbissen wie gemashte Videos, beeindruckende Infografiken, Charts oder hilfreiche Checklisten, Slides, E-Books wegen des Wow-Faktors bzw. Nutzwerts, der auch über den Tag hinaus Bestand hat, mehr Potenzial. Wer die Verlinkung des SEO-United-Artikels aktuell verfolgen will: Yahoo (viele verlinkende Seite werden nicht täglich indexiert, die tatsächliche Zahl der Links liegt also immer über der momentan angezeigten)

 

Bei Posts die von inhaltlichen Aussagen leben, ist die optische Aufbereitung jedoch nicht entscheidend. Warum? Alexander's Artikel ist zwar schön durch Zwischenüberschriften gegliedert, aber nicht gerade ein Hingucker. Und das Bildchen? Ach, das sollen Nuggets sein, na gut... Aber das stand ca. 45 Tweets und 55 Kommentaren sowie Kontra-Postings in einigen sehr gut besuchten SEO-Blogs nicht im Wege.

 

Gutes Timing ist sehr wichtig für einen erfolgreichen SEO-Linkbait

Der Zeitpunkt der Veröffentlichung ist in mehrfacher Hinsicht relevant. Grundsätzlich kann man natürlich Content-Konkurrenz aus dem Weg gehen, wenn man im allertiefsten Sommerloch, mitten in der Nacht oder am Samstag publiziert. Aber dann sind auch die potenziellen Multiplikatoren entweder nicht online oder anderweitig beschäftigt (das gilt auch für den Montagmorgen). Was schon etwas "angeschimmelt" ist, reicht man nicht mehr so gerne an seine Blog-Leser, Twitter-Follower und Facebook-Fans weiter.

 

Welches sind denn gute Zeiten? Ab der Wochenmitte geht die Content-Produktion meist etwas zurück. Und vor 9 Uhr sind die Chancen, dass etwas noch gelesen und vor der Mittagspause weitergeleitet wird sicher größer als nach 10 Uhr. Dann lieber wieder ab 14 Uhr - aber nicht nach 17 Uhr, weil nicht wenige dann am selben Tag nicht mehr erreicht werden und z. B. ein Tweet am nächsten Morgen schon längst aus dem sichtbaren Bereich gerutscht ist. Die besten Zeiten hängen aber auch von der Zielgruppe ab.

 

Alexander's Post (plus seine und Heiner's Reaktionen auf Kommentare im Post selbst und auf Twitter) haben etwas geschafft, was eher selten ist: Eine extrem intensive Diskussion nicht nur über Nacht am Köcheln zu halten, sondern die Flamme am zweiten Tag nochmal richtig aufzudrehen. Wäre der Artikel erst am Freitag gepostet worden, hätte der zweite Tag so gut wie gar nicht stattgefunden.

 

Schlechte Nachrichten kann man übrigens wunderbar verstecken, indem man sie in der Sommerpause und dann noch direkt vor einem deutschen Spiel bei der Fussball-WM veröffentlicht. Umgekehrt können auch sehr gute Posts untergehen, wenn man beim Posten überhaupt nicht auf den Zeitpunkt achtet.

SEO-Linkbait Negativbeispiel Clever von der Regierung, "Kassenbeiträge für alle rauf" am Freitag vor dem WM-Spiel gegen Argentinien zu beschließen

 

Noch wichtiger als das richtige "Mikrotiming" ist, das richtige Thema zur passenden Zeit anzuschneiden (bzw. schnell aufzuspringen) - also solange es heiß oder zumindest noch warm ist. Deshalb habe ich diesen Beitrag - trotz der großen Aufmerksamkeitskonkurrenz durch Sonntagsposts und der allgemein angespannten Zeitbudgets am Wochenanfang - gleich am Montagmorgen gepostet.

 

Das SEO-United-Posting hat (unter anderem) deshalb so eingeschlagen, weil Themen wie Facebook (das neue Google), SMO (das neue SEO) und Likes (die neuen Links) AKTUELL einfach en vogue sind. Die große Ressonanz, die SEO-Bashing hervorruft, war vor wenigen Wochen auch auf XING zu sehen: Ein Thread mit der eher langweiligen Headline SEO ist uninteressant brachte es auf 354 Beiträge.

 

Andere Themen haben ihren Zenit inzwischen deutlich überschritten. Die Mehrheit kann es einfach nicht mehr hören. Deswegen hat Martin Mißfeldt, eigentlich der Timing- und reaktionsschnelle Aufgreif-König, in der letzten Woche mit dem Thema PageRank (für seine Verhältnisse) auch eher danebengelegen (mit den meisten seiner Posts schafft Martin wesentlich mehr Buzz und Kommentare).

 

Ergänzung: Wie sich am aktuellen "Ratespiel" zum Thema PageRank bei SEO-United zeigt, habe ich mit meiner Interpretation danebengelegen: Das Thema PageRank ist nicht tot, vielmehr scheint es auf die richtige Fragestellung anzukommen. Eine eher kleine Variation des Themas kann offensichtlich zu großen Unterschieden im Ergebnis führen: "Wann ist das nächste PR-Update?" hat jedenfalls zu überdurchschnittlich vielen Reaktionen geführt (wobei hier die Motivation zur Reaktion durch einen Preis verstärkt wurde), "Welche Ranking-Relevanz hat der PR? zu relativ wenigen Kommentaren.

 

Das Thema Timing nochmal am Beispiel Stadion: Zieht den Bayern die Lederhosen aus ist "ever green" - kommt aber nur dann gut an, wenn die Bayern nicht führen (bzw. zurückliegen). Und eine La Ola läuft sich nur dann nicht sofort tot, wenn's Stadion gut gefüllt, aber der Wettkampf gerade eher langweilig ist.

 

Soll ein Linkbait "fliegen", muss schon die Headline heißmachen

Optische "Reizwörter" wie SEO, Facebook, Tipps, Todsünden sind wichtig. Am besten in Kombination mit Zahlen - und so knackig wie möglich: "7 SEO-Todsünden" oder "9 SEO-Tipps für mehr Traffic" oder "SEO für Facebook". Und keine Angst vor Themen- bzw. Headline-Wiederholungen. Besser gut kopiert als schlecht erfunden - positiv formuliert: Warum nicht Bewährtes abwandeln (10 kleine Jägermeister)? Auch unerwartet bzw. ironisch kann gut zünden: In 10 Schritten zum Web 2.0-GAU - oder so ähnlich. Gruner & Jahr gibt SEO-Tipps - und blamiert sich kräftig hat auch gut gezogen.

 

Negativbeispiel: Man kann es natürlich auch übertreiben und sich einen Zusammenhang mit SEO aus den Fingern saugen: "App Ranking ist das neue SEO" (Artikel vom 27.08. - bei Bedarf einfach Googeln). Das ist ungefähr so logisch wie "Die Bundesliga-Tabelle ist der neue Meistertrainer" - und beleidigt fast schon die Intelligenz des Lesers.

 

SEO-Linkbait: Inhalt und Ausführung entscheiden über den Erfolg

Der Inhalt: Das WAS (über was geschrieben wird) ist wesentlich wichtiger als das WIE. Eine eigene und vom Mainstream (in der Peergroup) abweichende Meinung zu vertreten und damit einer aktiven und kommunikativen Gruppe (in diesem Fall den Suchmaschinenoptimierern) auf den Schlips zu treten (sie in gewisser Weise herauszufordern und so zu einer Klar- bzw. Gegendarstellung förmlich einzuladen), ist eine optimale Ausgangsbasis.

 

Die Ausführung: Bei rein verbalen Beiträgen gilt: Zuspitzen ist gut, ohne dabei extrem oder persönlich zu werden, ist besser. Eine eigene Meinung ist gut, mit nachvollziehbarer Begründung ist noch besser. Keiner fühlt sich "angepisst", aber (fast) jeder berufen, seinen Senf dazuzugeben.

(Frage: Wann sind Fan-, Bierzelt-, Après-Ski-Lieder gut? Antwort: Genau, wenn alle mitsingen können!)

Je ausführlicher und besser eine (eigenständige) Meinung begründet wird, desto leichter das Einhaken. Natürlich kann auch eine besonders pointierte Formulierung die virale Verbreitung unterstützen wird.

 

Bei eher nutzenorientierten Beiträgen gilt: Je weniger abgedroschen die Tipps, frischer die Perspektive, aktueller die Resultate, desto besser. Neue Aspekte sind zwar gut, aber (wie schon gesagt) das Thema muss interessieren. Menschen haben viele Träume, aber nur wenig Zeit. Die Verheißung von Erfolg und von Shortcuts zum Erfolg zieht. Menschen sind auch Ästheten. Für eher optisch orientierte Beiträge gilt deshalb: Zahlen, Daten, (komplexe) Fakten bzw. Zusammenhänge anschaulich darstellen ist das Ziel.

 

Bei den Internetkapitänen finden sich Tipps für Infografiken zum Linkaufbau.

Bei SEO-United (wie sollte es anders sein) finden sich weitere Linkbait Hooks.

(Andere Blogs lobend erwähnen ist übrigens auch ein möglicher Linkbait-Hook ;-)

 

Ein guter erster Überblick darüber, welche Themen viraler sind als andere, lässt sich jederzeit aktuell auf der Mashable-Startseite durch Vergleich der Tweets und Likes in den einzelnen Artikeln gewinnen. Dabei bitte 3 Dinge beachten: 1) Bei Mashable geht es hauptsächlich um Social Media. Die Leser fahren also verstärkt auf Web 2.0-Themen ab. 2) Wenn es um Facebook geht, gehen die Likes "durch die Decke". Das lässt sich nicht auf jede andere Zielgruppe übertragen. 3) Das Timing der Publikation und die Headline spielen auch eine Rolle. Trotz aller Holprigkeiten bieten 2.000 (vs. 1.000) Tweets aber dennoch einen guten Anhaltspunkt dafür, dass ein Thema überdurchschnittliches Linkbait-Potenzial hat.

 

Reichweite: Keine Pandemie ohne gut vernetzten Virus-Wirt

Jetzt sind wir dann doch noch bei SMM bzw. SMO gelandet. Ich wollte ja nichts dazu sagen, aber ohne die vielen, ebenfalls gut venetzten Follower und Fans, die SEO-United sich erarbeitet und verdient hat, wäre der Artikel (so gut er mit Blick auf die oben angesprochen Kriterien ist) vermutlich untergegangen. Also: Gute Idee und kreative Umsetzung sind notwendig, müssen aber mit Reichweite gepaart werden.

 

Und wenn man nicht über Reichweite verfügt? Andere, die Reichweite haben, mit Input (Kommentaren, Erwähnungen, Content) unterstützen. Heißt konkret: Gute Posts produzieren und z. B. bei SEO-United und/oder t3n einreichen. Was dort mit Blick auf die jeweilige Zielgruppe gefällt, wird auch publiziert, und, wenn es zur rechten Zeit den richtigen Nerv trifft, getwittert, gevoted, geliked, gebookmarkt - und verlinkt Auch für weniger webaffine Themen gibt es reichweitenstarke Blogs, die gute Gastbeiträge publizieren.

 

Exkurs zum Thema andere Blogger unterstützen: Wenn Sie anderen Ihre Linkliebe zukommen lassen und deren Beiträge häufig twittern sowie von Ihren Webseiten verlinken, wird in aller Regel irgendwann auch Gegenliebe daraus - immer vorausgesetzt, Sie haben etwas anzubieten, worauf der Hinweis lohnt. Trotz dieser Voraussetzungen gibt es hartnäckige Link-Narzisten, denen Sie nicht beikommen können. Denen sollten Sie Ihre unerwiderte Linkliebe irgendwann entziehen und so Ihre eigenen Seiten stärken. Das werden wir jedenfalls mit einem ganz besonderen Spezi in den nächsten Tagen machen - und gut 30 Backlinks entweder komplett löschen oder zumindest auf nofollow setzen.

 

Grundsätzlich helfen natürlich Web 2.0-Funktionen wie Retweet, Like, Share, Bookmark etc. im Beitrag bei der Verbreitung. Inhalte erst nach "Pay with a Tweet" oder Empfehlung(en) per E-Mail anzuzeigen, fördert ebenfalls die Verbreitung - dafür muss der Inhalt aber auch wirklich begehrenswert sein.

 

Take-Aways: "SEO-Goldrausch" und SEO-Linkbait

Was ich vom Goldgerausche mitnehme: SEO's waren schon immer Online-Marketing-Generalisten ;-) Man kommt sich fast vor wie bei Fanta4: SEO, SEA, PpC, PpV, SMM, SMO, EMM, CRO - no problem! Und so viel wir auch zu tun haben: Für ein kleines Posting zur rechten Zeit muss immer noch Luft sein. Was den Buzz angeht, scheint's sich für alle Beteiligten gelohnt zu haben. Je früher jemand dabei war, desto mehr hat er profitiert. Was die Backlinks angeht (und darum geht es letztlich bei einem Linkbait), muss man noch abwarten. Viel Buzz und Sofort-Traffic bedeuten jedenfalls gute Bedingungen für Links.

 

Die wichtigsten Linkbait-Erfolgsfaktoren - Inhalt (unerwartet, kontrovers, nützlich, neu), Headline (griffig), Timing und Reichweite - kann am besten optimieren, wer eng an Zielgruppe und Multiplikatoren dran ist und auf diese Weise ein gutes Gespür entwickelt, was seine Zielgruppe(n) momentan bewegen könnte. Nachdem der Erfolg eines SEO-Linkbaits trotz aller Vorbereitung und Planung nur schwer vorhergesagt werden kann, ist im Vorteil, wer immer mehrere Pfeile im Köcher hat und regelmäßig einen abschiesst.

 

5 weitere Linkaufbau & Linkbait Posts aus Okt., Nov. & Dez. 2010

 

Diesen Artikel verlinken? Einfach Code im Fenster kopieren - und dann z. B. im eigenen Blog einfügen:

Der Link sieht so aus: SEO-Linkbait: erfolgserprobte Tipps & Tricks Der Linktext ist individuell wählbar.

 

Wer sich vom Kommentieren am Freitag schon wieder erholt hat, ist ganz herzlich eingeladen, seine Meinung bzw. weitere Punkte zu hinterlassen, die für gelungene Linkbaits wichtig sind. Wie gut kann man einen erfolgreichen SEO-Linkbait perfekt planen und vorbereiten?

 

Kommentare

Diskussion geschlossen
  • David (Montag, 30. August 2010 10:29)

    Irgendwie bin ich hier fast immer der erste. Müssen alle anderen arbeiten? Im Ernst, ich denk das man entweder viel zeit reinstecken und was wirklich Außergeöhnliche bieten muss, um gute Chancen auf
    einen Linkbait Jackpot zu haben. Oder man hat das Glück zur richtigen Zeit den richtigen Nerv zu treffen. Wer seine Hand am Puls hat ist jedenfalls im Vorteil

  • Torsten (Montag, 30. August 2010 11:14)

    Danke für den Beitrag, hab ´ne Menge daraus gelernt. Will mein neues gruenderlexikon.de zusätzlich zur "normalen" PR mit einem einzigartigen Linkbait pushen, ist aber gar nciht so einfach, etwas noch
    nie dagewesenes zu entdecken und umzusetzen.

  • Thomas (Montag, 30. August 2010 15:48)

    Guter Beitrag. Besodners der Vergleich mit dem Fußballstadion gefällt. Auch wenn man nicht alles theoretisch erklären kann. Manches passiert einfach weil man zur rechten Zeit am rechten Ort ist...

  • Markus (Admin) (Montag, 30. August 2010 17:18)

    @David: Ja, ein guter Linkbait bedeutet viel Arbeit: Markt intensiv beobachten (Was gibt's schon? Was kommt gut an? Was gibt's so noch gar nicht bzw. was gab's so schon länger nicht mehr?), Inhalt
    sauber umsetzen, an verschiedenen Stellen in geeigneter Weise promoten ... Alternativ kann man natürlich auch "einfach" (viel) Geld in die Hand nehmen und z. B. hochwertige Preise verlosen.

    @Torsten: Gerade für Deine Zielgruppe hätte ich zahlreiche zugkräftige Ideen (Fachinformationen sind immer gefragt), aber Hand auf's Herz: Hast Du auch die Zeit für die perfekte Umsetzung (die ja
    auch Geld ist)?

    @Thomas: Ja, der Erfolg von Linkbaits ist manchmal auch im Nachhinein schwer erklärbar. Warum zum Beispiel diese Liste http://www.techdivision.com/blog/die-200-parameter-des-google-algorithmus/
    seinerzeit so eingeschlagen hat, ist mir vor dem Hintergrund, dass dieser Artikel http://www.seomoz.org/article/search-ranking-factors einige Zeit vorher gepostet wurde, auch hier in D ziemlich
    "bekannt" war und v. a. die Rankingfaktoren (im Gegensatz zum erstgenannten Post) zusätzlich gewichtet hat, ist mir nie so ganz klar geworden. Aber das Timing (Dienstag, 5. Januar, also vor Heilige 3
    Könige) und die Headline haben - neben der Übersetzung ins Deutsche - sicher geholfen. Warum diese Schweizer Rankingfaktor-Studie
    http://www.iabschweiz.ch/tl_files/iab_schweiz/pdf/IAB-Ranking-Kriterien-2010.pdf gerade heute nochmals großen Twitter-Anklang fand, erschließt sich (mir) vor dem Hintergrund der Tatsache, dass das
    Teil 7 Monate alt ist, auch nicht auf den ersten Blick.